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Sonntag, 4. September 2011 - 22:02 Uhr
Die lange Straße von La Caletta

Heute ist der 1.September und ich weiß nicht, irgendetwas ist komisch heute. Erika zieht ihre lange Hose an und das Frühstück hat ihr nicht geschmeckt. Hat fast nichts herunter gebracht. Sie wird doch nicht krank sein? Dann schleppen sie eine dicke Reisetasche und ihren Rucksack an Land. Ich dachte wir wollen weiter? Hey Pfiff, was machst du denn da? Du kannst doch nicht einfach die Leinen los werfen! Erika ist doch noch gar nicht an Bord. Wie? Die kommt nicht mit, muss nach Hause, die Arbeit ruft? Ja – aber wer soll denn dann die Fender aufräumen oder herrichten? Und die Leinen klar machen? Und wer schreit beim Anlegen: „5m …. 3m …. 2m …stopp!“? Du meinst, dass machen wir zwei alleine? Wir schaffen das? Äh, ja, natürlich. - Klar, na logisch schaffen wir das. Also hey, das ist ja ganz schön aufregend, wir zwei ganz allein, zum ersten Mal?! Da warte ich ja eigentlich schon lange darauf.
Also Erika, schau nicht so traurig und keine Angst, ich bring den Pfiff schon gut nach Navarese!

Erika hat mir dann erzählt, dass man auch an Land Abenteuer erleben kann. Nachdem sie von Hafen aus noch gesehen hat wie meine Segel gesetzt wurden und ich mich in den Wind gelegt habe, war sie ganz beruhigt und freute sich für uns. Dann zog sie ein weiteres Mal die „lange Straße von La Caletta“ entlang mit ihrem dicken Rollkoffer. Da ich ja pünktlich um 9Uhr abgelegt habe, war sie eine halbe Stunde vor der Busabfahrt an der Haltestelle. Und Punkt 10.00 Uhr kam auch ein Bus. Aber der fuhr nicht nach Olbia zum Flughafen. Der richtige Bus käme in 5-10 Minuten. So stand sie da, ging immer wieder an die Straße vor, um zu sehen, ob er schon kommt. 10.05 Uhr …. 10.10 …… 10.15 …… 10.20. Da gingen so einige Gedanken durch den Kopf und sie lief ganz schön nervös hin und her. Um 10.23 wollte sie gerade zur Bar gehen, in der man die Bustickets kauft, die aber seit gestern aufgebraucht sind, um nachzufragen, da kommt er endlich. 10.25Uhr. Im Bus will sie das Ticket bezahlen, da heißt es nur: „Dopo (später)“. Und so fährt sie durch die Dörfer, vor den Häusern sitzen auf Bänken oder Stühlen die alten Sarden, manchmal auch in den Bars…. Nach längerer Zeit steht plötzlich an einer Haltestelle der Busfahrer vor ihr und schickt sie – in so eine Bar! Aber natürlich nicht zum Frühschoppen, sondern um sich ein Ticket zu kaufen. Na gut, so läuft sie hin, stellt sich hinter den Zigarettenkäufern an und ersteht ein Ticket für sage und schreibe 5€. Alle Fahrgäste warten auf sie und weiter geht’s. So gelangt sie um 11.50 Uhr an den Flughafen, zwei Stunden vor Abflug.
Der Flug muss super gewesen sein. Über Korsika hinweg und sie hat alle Westbuchten und Golfe von oben gesehen, die wir durchkreuzt haben. Leider hatte sie keinen Foto dabei, den hat ja Pfiff.
Bei Billigflügen ist es manchmal komplizierter, darum landet sie erstmal in Berlin. Auf den Flug nach München sitzt dann ein junger Geschäftsmann neben ihr. Sein Dialekt kommt ihr bekannt vor und es stellt sich raus, dass sein Onkel Lehrer an der Schule in Marktoberdorf war, an der sie selbst war. Sie kann sich noch an ihn erinnern. Zufälle gibt’s immer wieder. Auf jeden Fall, nach einer weiteren Bus- und Zugfahrt nach Regensburg und einem unheimlichen Gang durch die stockfinstere Allee am Thurn- und Taxisschloss vorbei, war sie um 22.00 Uhr wieder im „anderen Zuhause“.

Da fällt mir ein, ihr kennt ja noch gar nicht die Geschichte von der langen Straße von La Caletta?
Also das war so. Am Capo di Cavalo fing wieder einmal mein Motor an zu stottern. Pfiff hat ja schon alle Filter gewechselt, daran kann es nun nicht mehr liegen. Und da er ja zwischendurch einfach ganz normal läuft kommt immer mehr der Verdacht auf: Dreck im Tank! Nur diesmal scheint es zu viel zu sein, Volvo verweigert seine Arbeit. Pfiff, der Geniale, baut den Ersatzkanister als Ersatztank ein – und – es funktioniert!
Wir segeln bis in die Marina in la Caletta, Wind war super, wir konnten gut anliegen und waren ganz schön flott unterwegs. In La Caletta bekommen wir mit Händen und Füßen und einem netten Motorbootbesitzer, der übersetzt heraus, dass es hier niemanden gibt, der den Tank reinigt. Was tun? Fast voller Tank! O.k. meine Crew lässt sich durch nichts mehr schrecken, selbst sind der Mann und die Frau. Mit der Vakuumpumpe wird 5-l -weise ausgeleert in die Trinkwasserkanister, und sonstige Behältnisse umgefüllt – 60l. Gut, wohin damit? Am Hafen keine Entsorgungsmöglichkeit! An der Tankstelle fragen, ca.1,5 -2 km die lange Straße entlang.
Und nun lief das so:
1. Gang: Pfiff geht zur Tankstelle mit 15 l Schmuddeldiesel und frägt mal nach. Die sind total freundlich, sehen die trübe Brühe und erkennen sofort: Dieselpest! Und nehmen sie an. Erika geht gegenüber in den Laden und kauft zwei neue Trinkwasserkanister.
2. Gang: Meine total „erfahrene Italiencrew“ geht um 14.15Uhr!!!! mit weiteren 25l die lange Straße hinauf. Will dann noch einen Kanister für Diesel kaufen, denn in die Hafentanke fehlt das Vertrauen und sie ist mit Riesenfendern ausgestattet mit 10m Abstand. Poller in 20m Abstand. Wie soll ich denn da anlegen? Da wollen sie lieber den Sprit von der Autotanke mitnehmen. Aber doch nicht um diese Uhrzeit!!! Tanke zu, Laden zu.
3. Gang: 20l Kanister kaufen, 20l Diesel tanken und mit einer Seilkonstruktion zu zweit zum mir schleppen. Einfüllen.
4. Gang: noch mal zur Tanke, weitere 20l tanken, die Arme werden immer länger, die Beine immer schwerer. Einfüllen. – Motor läuft wieder!
5. Gang : Essen gehen.
Die lange Straße von LaCalette werden sie nicht so schnell vergessen.

PS. Inzwischen bin ich gut in St. Maria Navarrese angekommen, Pfiff und ich haben das super hingekriegt und meine neue Crew, Bernd, Fritz und Wolfgang sind angekommen Leider regnet es heute, aber morgen kommt die Sonne wieder! Dann geht’s wieder los!!

Dienstag, 30. August 2011 - 22:32 Uhr
29.8.-30.8.2011

Ich hätte heute ein paar wirklich lustige Anektoden zu Wind und so zu erzählen - aber da ist keinem an Bord der Sinn danach.
Meine Crew hat heute vom Tod eines lieben Freundes erfahren. Darum gedenken wir ihm und sind mit unseren Energien bei seinen drei kleinen Kindern uns seiner Frau.

Dienstag, 30. August 2011 - 22:24 Uhr
19.8.-27.8.2011 noch Rund Korsika

19.8.-27.8.2011
Nix Sommertörn. Aktion ist angesagt. Ich sag´s euch! Meine sonnenverwöhnten Badeurlauber liegen gestern endlich ruhig in der Cala di Pargnanu, ein paar Seemeilen westlich von Bonifacio, und erholen sich von der Anker-Auf-Aktion am Morgen. In der „sicheren“ Ankerbucht Figari (etwas nordwestlich von dem Cap de Feno),die gespickt ist mit Untiefen hielt der Anker erst nach dem 3. Versuch. Meine Mannschaft ging tapfer einkaufen in das 3km entfernte Dorf Carderello und schleppt Proviant den weiten Weg. Dann fahren sie mit dem Dingi nochmal an Land und gehen Essen. In der Nacht kommt Wind aus der Bucht. Um 6:00 Uhr liege ich immer noch am selben Platz. Doch um 7:00 Uhr musste ich meine Crew mit Geknarze wecken. Unter mir nur noch 2,60m Wasser, hinter mir „schöne“ Felsen. Blitzschnell ist die Mannschaft hellwach, Motor an, Anker auf und nix wie weg. Vor der Bucht lassen sie mich treiben und verstauen das Dingi an Bord und ich laufe mit kleiner Besegelung vor dem Wind, damit die armen frühstücken können.
Wir kommen bis Cala di Pargnanu 3sm westlich von Bonifacio und gehen vor Anker. Der Ostwind bläst mir 3-4Bft. aus der Bucht, aber wir liegen sicher und abends singen die italienischen Mädels auf der Yacht nebenan. Wunderschön! Bis nachts um kurz vor Mitternacht. Der Wind hat mittlerweile auf West gedreht und es steht ordentlich Schwell in die Bucht. Mein Anker hält wieder nicht, wie auch der vom Nachbarschiff. Anker auf, noch 2 Versuche, aber vergebens. Ich muss raus aus der Bucht mir wird Angst. In die nächste Bucht? Nein, die ist winzig. Nach Bonifacio? Nein, dort ist es übervoll, da sind am Nachmittag schon alle reingefahren.
Meine Crew macht das einzig richtige. Sie vertraut auf meine Seegängigkeit und auf den Wetterbericht von Thomas (abgeholt über Handy am Nachmittag, Gott sei Dank!), der sagt 4-5 Bft. aus West Böen bis 7 für die Straße von Bonifacio. Ohne Nachtfahrtvorbereitung, aus dem Schlaf raus, 6 Stunden segeln bei den Bedingungen. Ich ziehe den Hut vor meiner Crew! Ging alles gut. Ich hab sie wohlbehütet 25sm weit in die Cala Portese gebracht. Die Bucht ist gegen Westwinde geschützt, liegt auf der Insel Caprera und gehört zum Madalena Archipel. Wir sind wieder in Italien!

Dienstag, 30. August 2011 - 22:20 Uhr
Carina wieder unter Segel (August/September 2011), Rund Korsika

5.8.-19.8.2010
Wauhhh! Ich muss schon sagen aller erste Sahne! Ich liege hier vor Anker in der Bucht von Calvi. Links von mir die Zitadelle von Calvi und rechts spitzt, zwischen anderen Zweitausendern, Korsikas höchster Berg, der Mt. Cinto vor. Und das noch in der Abendsonne. Auch der Landausflug in die Geschäftsstraßen (Pfiff bekommt ein Korsenkäppi) und auf die Zitadelle (Mit Blick auf die Bucht und mich) war ein voller Erfolg. Oben auf der Burg ist noch eine Büste auf einem Schiffsbug aus Stein und die Gedenktafel sagt, dass hier in Calvi Christoph Columbus geboren wurde. Lachhaft, jetzt machen sie den Vorzeigespanier zum Franzosen. Gott sei Dank hatte meine Crew den Dingimotor montiert, weil sie haben mich so weit nach draußen verlegt, damit ich die Discomusik nicht so laut über mich ergehen lassen muss (dazu später).
Aber von vorne. Am ersten Tag segelte ich Erika und Pfiff in die Cala Sisisne, das ist nur 13 sm von meinem Heimathafen Santa Maria Navarrese entfernt und ich war noch gar nicht dort. Super Sandbucht von Felsen gerahmt. Aber halt ich habe ja schon wieder beinahe vergessen, dass ich gestern noch mal schnell ausgekrahnt wurde. Warum das wissen die Götter. Mein Tiefenmesser ging nicht. Na und – kann man doch loten und ich weiß doch so wie so wie tief es ist. Auf jeden Fall steht in der alten Betriebsanleitung dass der Echolotgeber durch meine Bordwand eingebaut ist. Ich kann mich aber nicht erinnern, dass unter meiner Bugkoje jemals ein Loch gebohrt worden ist. (Pfiff kann das ja nicht wissen). Ich hänge in den Gurten und drei Mann/Frau suchen. Finden natürlich nichts. Na dann ist er halt ohne Durchbruch eingebaut. Warum funktioniert er nicht? Grübel, Grübel! Also, beim medizinischen Ultraschall, und das ist auch nichts Anderes, braucht man ein Kontaktgel. Na, klar! Der Geber wird ausgebaut, mit ordentlich Vaseline beschmiert, eingebaut und er zeigt die Hafentiefe von 4m an. Warum nicht gleich so!
An der spektakulären Cala Luna segel ich vorbei. Erika zieht es an Land, sie will unter den großen Grottenbögen am Strand stehen und staunen, Pfiff ruft der Wind ( der dann eh flautig wurde) und die Ferne. Einen Stopp gibt es noch vor dem weißen langen Dünenstrand Porto Sosalines und dann:
Auf nach Korsika! 77sm sind es nach Porto Vecchio und über die Straße von Bonifacio ist doch ein Klacks. Das machen wir doch schnell nachts. Es kam wie es viele Segler erleben: „wunderschöner Wind“ aus West. Legt zu und legt zu – und ich segle zum Schluss seit Langem wieder einmal im 2. Reff und werde ordentlich nass. Die heißeste Nummer war aber das Ankermanöver bei stockfinsterer Nacht um 3:00 Uhr in einer unbekannten Bucht an der Einfahrt zur großen Bucht von Porto Vecchio an der Südostküste Korsikas. Der Anker hielt sofort und im Morgengrauen sah ich mich ideal platziert in der Bucht namens Marina D’Arja liegen. Respekt!
Eine Nacht in der schnuckeligen Bucht Pointe de Fautea (17sm nördlich) und am nächsten Tag nochmal 14sm bis Solenzara. Ich ankere neben der Marina und meine Crew macht eine Dingi-Ruderpartie in einen Fluss. Liege ganz schön ungeschützt im Schwell, aber wie jede Nacht bisher schläft der Wind ein, das Meer wird glatt. Blöd ist nur, dass ich mich dann oft quer zur leichten Welle lege, was Erika regelmäßig den Schlaf nimmt. Am nächsten Tag bläst es mir dann ganz schön gegen die Schnauze, weiterfahren zwecklos. Hier vor Anker liegen bei den Schaumkronen verdammt ungemütlich und anstrengend. Also ab in die Marina. Süßwasserdusche, hm ein klasse Gefühl.
Ab jetzt geht’s flott voran Richtung Norden. Mittags kommen meist südliche Winde, abends schlafe ich ruhig in selbst ungeschützten Buchten, was will Schiff mehr? Ok ich habe ganz die Marina die Pietra, die schöne einsame Bucht mit der Strandkneipe vergessen. Die entpuppte sich nämlich als Openair Disco ab 23.00 Uhr. Bei den Bässen half selbst Ohren zuhalten nichts!
Samstagseinkauf in Macinaggio, dem nördlichsten Osthafen Korsikas und dann um die Ecke fahren und in der Rade de Santa Maria, einer Traumbucht, vor Anker gehen. Wau, das sehe ich doch schon das Cap de Corse! Ich sag euch hier geht es zu. Eine Karawane von Motorbooten und Segelschiffen (die seltsamer Weise hier oft auch bei gutem Wind Motorboote mit Mast sind)umrunden das Cap. Die einen von West nach Ost, die anderen von Ost nach West. Und am Sonntag, den 14.8.11 reihe ich mich ein. Aber das ist ja Ehrensache, nur unter Segel! Wobei ich zugeben muss, heute gab es einige Segler, und da ich wiedermal zu den Kleineren gehöre überholten mich die meisten. Ist mir aber schnurzwurst, Hauptsache der Wind bläst mir um die Nase äh Bugkorb.
Nun Aufgepasst, liebe Floßer Verwandtschaft, ich bin am Plage du Loto angekommen. Erinnert ihr euch, nach einer Nachtfahrt von Elba hierher? Nicht mit mir, natürlich mit so ‚nem größerem Charterboot. Aber mir gefällt es hier auch und so bleibe ich gleich noch eine Nacht. Strandwanderung bzw. joggen! fällt für Pfiff aber flach. Hat mit seinem Bein zu viel Schwung genommen beim Kochen und ließ seinen kleine Zeh an der Treppe hängen. Ein Schrei, ein Jammern, ein wegstehender blauer und dicker Zeh. Oweh! So geht Erika allein durch die Macchia und Pfiff liest einen Krimi am Strand..
Jetzt folgt Kultur: L’Ille Rouse, eine nette kleine Stadt, hier geht die Sonne zum ersten Mal im Meer unter. Ein schöner Markt (hier waren doch Pfiff und Erika schon mal mit ihrem Campingbus!), sie kaufen Marmeladen, Schinken und Fisch. Obst gibt es im kleinen Tante Emma Laden bei einer ca.85jährigen, die vielleicht nicht mehr die schnellste ist, aber alles voll im Griff hat. Da holt man sich halt den Käse selbst aus der Theke. Erika ist froh, dass ihr noch ein paar französische Wörter aus Schulzeiten einfallen und ein Einkaufsplausch möglich ist. Pfiff ist stolz auf sie. (Und das obwohl sie jedesmal beim französischen Wetterbericht im Funk verzweifelt. – Wie steht es so schön im Führer, die Franzosen haben eine besondere Beziehung zu ihrer Sprache. Da gibt es halt nur die eine und keine andere. Wozu einen englischen Wetterbericht anfügen wie all die anderen Seeländer? Könnte ja vielleicht auch wichtig sein die Securité-Meldungen zu verstehen!?!? Und die Moral von der Geschicht, fahre ohne gute Französischkenntnisse nach Frankreich nicht!)
Von Calvi habe ich ja schon geschwärmt und inzwischen bin ich ja schon weiter. Heute früh sind sie bei Galeria auf das Bananaboot umgestiegen. Es war eine Show als sie es über den Kieselstrand zogen, hinüber zum Süßwasserfluss um diesen hinaufzurudern. Ich hab mich fast nicht mehr eingekriegt als die Naturresermenschen kamen und ihnen sagten, dass man nur mit den gelben Kanus entlangpaddeln darf. Die kennen die Vögel, Fische und Schildkröten schon. Aber weil sie ein eigenes Boot hätten, bräuchten sie nichts zahlen. Auch o.k. Hat sich auch gelohnt. Wunderschöne Wildnatur. Einige Meilen nach Galeria zwängen sie mich durch die Gargalu-Passage, die gerade mal 15m breit ist. Eine abenteuerliche Durchfahrt, an spektakulären roten Felsformationen vorbei (100 Fotos?) und links und rechts glitzern bedrohlich die Felsen im Wasser. Gleich nach der engsten Stelle fiert Pfiff schon wieder die Großschot und ich sause mit Rückenwind Richtung Girolata. Eine Traumküste. Immer wieder kleinste Fjorde in die Felsen, die gerade mal einer Yacht Platz bieten. Über den Felsen kreisen die Seeadler und in der Bucht von Girolata kommen dann die Bergziegen durch die steilen Felshänge bis zum Wasser.
Jetzt reichts! Warum ich so spät schreibe? Kein Internetstick (gibt es nur in Bastia, und in Bastia hatte keine Marina Lust auf Carina), kein Internet, kein Blog. Jetzt ist schon der 27.8. und immer noch kein Internet...und jetzt ist der 30.8. jetzt muss es raus

Dienstag, 26. Juli 2011 - 08:40 Uhr
Pfingsten in Sardinien

Marina Baunei in Santa Maria Navarrese

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